Feigwarzen behandlung

Normalerweise wird HPV mit Frauenkrankheiten in Verbindung gesetzt. Bei Männern ist es in den meisten Fällen keine Ursache von schweren Krankheiten, aber bei geschwächtem Immunsystem kann es auch bei ihnen eine Gefahr darstellen. Wenn das Immunsystem nicht in der Lage ist, das Virus zu bekämpfen, kann es zu Komplikationen kommen, die ein Risiko darstellen, nicht nur für die Gesundheit, sondern auch für das Leben.

Das menschliche Papillomavirus oder HPV (Human Papilloma Virus) verursacht in der Regel keine gesundheitlichen Probleme. Es wird geschätzt, dass eine Infektion mit diesem Virus etwa die Hälfte der Bevölkerung betrifft. Es ist eine Ursache für schwere Erkrankungen bei etwa 1% der sexuell aktiven Männer, bei denen es in der Regel die Ursache für Warzen in urogenitalen Bereich, für bowenoide Papulose sowie für das präinvasive Stadium von Hautkrebs – Morbus Bowen. In seltenen Fällen führt es bei Männern zum Anus- und Peniskarzinom.

 

Feigwarzen symptome

Bei meisten Personen verläuft eine HPV-Infektion asymptomatisch, denn das Immunsystem sorgt dafür, dass die Infektion sich von alleine zurückbildet. Die durchschnittliche Zeit, um das Virus aus dem Körper zu eliminieren, beträgt ca. 2 Jahre. In dieser Zeit kann die infizierte Person, die Sex hat, unwissentlich ihren Partner anstecken.

Bei einem geschwächten Immunsystem verläuft die Krankheit in klinischer Form als chronische HPV-Infektion. Es kann auch zu Krebsvorstufen und Tumorbildung führen.

Feigwarzen bilder

 

Symptome von HPV-Infektion in klinischer Form:

  • Feigwarzen – Warzen der urogenitalen Organe, die bei Männern am Penis (in der Regel unter der Vorhaut und am zentralen Teil) sowie in den Leistenbeugen, auf dem Skrotum und um den Anus lokalisiert sind. Die Genitalwarzen treten in Form von flachen, konvexen oder blumenkohlförmigen Knötchen. Normalerweise zeigen sich Veränderungen in wenigen Wochen nach dem Kontakt mit der infizierten Person.

Symptome von HPV-Infektion als Krebsvorstufen:

  • Bowenoide Papulose – hat die Form von leicht braunen oder rosa papelähnlichen Veränderungen, lokalisiert an der Eichel in Form von mehreren Herden
  • Morbus Bowen – Präinvasive Form von Hautkrebs als mehrere oder einzelne Herde: braun, blaurot, mit glatter und glänzender Oberfläche, vorwiegend an der Eichel lokalisiert

 

Symptome der chronischen HPV-Infektion:

Peniskarzinom – zeigt sich als Veränderungen der Hautdicke, der Farbe, als Knötchen oder Klumpen am Penis, was zusätzlich durch Blutungen und Schmerzen begleitet wird; zunächst kann die Krankheit asymptomatisch verlaufen

Analkarzinom – die wichtigsten Symptome sind Juckreiz, Schmerzen, Blutungen und Ausfluss aus dem After, begleitet von geschwollenen Lymphknoten in der Anus- oder der Leistenregion; die Krankheit kann auch ohne Symptome verlaufen

 

 

HPV (menschliches Papillomavirus)

Das menschliche Papillomavirus wird am häufigsten durch den Kontakt mit der Haut der infizierten Person übertragen, z.B. mit Warzen, die infolge einer Infektion mit HPV auftreten. Die andere Ursache der Infektion ist der Geschlechtsverkehr.

Das größte Risiko für die Entstehung von Krankheiten im Zusammenhang mit HPV tritt bei Männern auf, die ein vielseitiges Sexualleben führen, ein geschwächtes Immunsystem haben, aber auch bei Männern mit HIV.

Bis heute wurden etwa 100 Arten HPV-Viren entdeckt, die man in die Typen mit niedrigem und hohem Risiko teilt . Sowohl für Männer als auch für Frauen sind nur bestimmte Viren gefährlich:
HPV-Typ mit niedrigem Risiko – Viren vom Typ 1 und 2, die Fußwarzen verursachen; Viren HPV6 und HPV11, die sexuell übertragbar sind und Feigwarzen verursachen – im Bereich der Geschlechtsorgane und des Anus
HPV-Typ mit hohem Risiko – Viren HPV 16 und HPV 18, die onkogen, also mit einem erhöhten Risiko von Krebs verbunden sind; bei Männern verursachen sie selten das Penis- oder Analkarzinom

 

Diagnose auf das Vorhandenseins von HPV

Die Diagnose basiert auf einer ärztlichen Untersuchung, die darin besteht, dass ein Spezialist die infizierten Stellen begutachtet. Um unsichtbare Warzen zu identifizieren, verwendet man zusätzlich eine Essiglösung (5% Essigsäure).

Beim Verdacht auf eine latente Infektion verwendet man den Test auf das Vorhandensein von HPV-DNA. Die Untersuchung kann man in Arztpraxen und in guten Labors durchführen; die Test-Kits können auch über das Internet bestellt werden, die Preise reichen von 150 bis 300 zł. Am meisten zu empfehlen ist der Test mit der Möglichkeit der Genotypisierung, der erlaubt, exakt die Typen der Viren mit hohem und niedrigem Risiko zu bestimmen. Der Test besteht darin, dass die Probe mit einer speziellen Bürste aus der Eichelfurche entnommen wird, die sich um den Penis an seiner gesamten Länge befindet. Es wird empfohlen, den Penis für etwa 12 Stunden vor dem Test nicht zu waschen.

 

Behandlung von HPV – Infektionen bei Männern

Es gibt zur Zeit keine wirksamen Medikamente, die die menschlichen Papillomaviren vollständig beseitigen können. Deshalb verwendet man symptomatische Therapie, abhängig von den Symptomen bei dem jeweiligen Kranken:

  • Feigwarzen – Warzen der Geschlechtsorgane können sich auch von alleine zurückbilden; wenn es notwendig ist, sie zu entfernen, werden hauptsächlich pharmakologische Behandlung, chirurgische Operationen und auch Einfrieren (Kryochirurgie) eingesetzt. Möglicherweise muss die Behandlung wiederholt werden, um alle Veränderungen zu entfernen. Für die Zeit der Behandlung soll man Abstinenz einhalten oder sich mit Kondomen schützen, denn die Behandlung von Genitalwarzen reduziert nicht das Risiko, mit HPV Sexualpartner anzustecken
  • Bowenoide Papulose – um Veränderungen zu entfernen, werden Kryotherapie, Elektrokoagulation, Laserbehandlung oder chirurgische Operationen angewendet
  • Morbus Bowen – verwendet werden Kryotherapie, Lasertherapie, chirurgische Operationen und medikamentöse Behandlung mit Salben
  • Penis- und Analkarzinom – Form der Behandlung je nach dem Stadium der Krankheit; es handelt sich hauptsächlich um chirurgische Behandlung sowie Chemotherapie und Strahlentherapie

 

HPV – Infektion

HPV – Infektionen können auf folgende Weise vermieden werden:

  • an Orten, wo es einfach ist, sich zu infizieren – wie Umkleideräume, Schwimmbäder, Duschen – ist es ratsam, Sicherheitsschuhe tragen
  • direkten Kontakt mit Menschen, die sichtbare Warzen haben, zu vermeiden
  • Kontakt mit Gegenständen zu vermeiden, die das Überleben von HPV ermöglichen, wie z.B. lederbezogene Handläufe in öffentlichen Verkehrsmitteln
  • Anwendung von Kondomen; jedoch auch sachgemäß verwendete Kondome bieten keine 100%-igen Schutz vor HPV, sie verringern das Risiko um etwa 75%.