Peniskarzinom

Diese Krebserkrankung wird neulich oft diagnostiziert, und zwar bei immer jüngeren Männern. Es ist so, weil sich in den letzten Jahren das männliche Sexualverhalten radikal verändert hat, und zwar so, dass dies Risiken für die Infektion mit HPV darstellt. Problematisch ist auch die mangelnde Körperhygiene, die auch die Entwicklung der Krankheit begünstigt.

 

Was ist ein Peniskarzinom

Es ist ein bösartiger Tumor, der sich um die Eichel entwickelt. Manchmal tritt er in der Gegend der Vorhaut oder des Peniskörpers auf. Obwohl die Statistiken zeigen, dass im Vergleich mit anderen Krebsarten der Peniskrebs relativ selten diagnostiziert wird, alarmieren jedoch die Forscher, dass in den letzten drei Jahrzehnten die Zahl der Fälle sich sogar um 20% erhöht hat. Wie bereits erwähnt, erfolgt es aufgrund des häufigen Wechsels der Sexualpartnerinnen, wodurch das Risiko der Infektion mit dem humanen Papillomavirus (HPV) steigt, wie aus der Tatsache, dass immer weniger Menschen entscheiden sich für die Beschneidung ihrer Kinder. Aus diesen Gründen wird dieser Tumor immer häufiger diagnostiziert bei Männern unter 60.

 

Ursachen von Peniskarzinoms

Die genauen Ursachen für diese Art Krebs sind nicht bekannt. Wie bereits in dem Artikel erwähnt, spielt die HPV-Infektion eine wichtige Rolle, insbesondere mit Virustypen 16 und 18. Es sind onkogene Varianten dieses Virus, die sogar 6 mal die Wahrscheinlichkeit der Erkrankung erhöhen. Diese Art Krebs betrifft am häufigsten Männer im Alter von 45 – 55 Jahren.
Ein Faktor, der das Risiko der Entwicklung von Peniskarzinom erhöht, ist die Phimose, die bei Männern zahlreiche chronische Entzündungen verursacht. Nach der medizinischen Daten wurde bei über 50% der Männer mit Peniskrebs früher Phimose diagnostiziert.. Der Grund können auch Vorkrebsstufen sein, zu denen u.a. Leukokeratose, Lichen oder Genitalwarzen gehören.
Zu den Risikofaktoren zählt auch Rauchen. Toxische Chemikalien in Zigaretten werden aus dem Körper im Urin ausgeschieden. Deren Akkumulation unter der Vorhaut führt zu Veränderungen in gesunden Hautzellen und dann zum Krebs.
Außerdem kann die mangelnde intime Hygiene der Grund der Entwicklung von Krebs sein. Smegma – das weiße käsige Sekret, das sich unter dem Penis sammelt, ist ein idealer Nährboden für Bakterien und reizt die Eichel.

 

Symptome von Peniskarzinom

In der ersten Phase manifestieren sich keine Symptome, weshalb die Diagnose schwierig ist. Erst nach einiger Zeit erscheint an der Eichel oder auf einem anderer Penisteil eine schmerzlose Veränderung in Form eines Tumors oder einer kleinen Hautläsion. Im Laufe der Zeit wird diese Veränderung größer und es erscheinen Schmerzensbeschwerden sowie Schwierigkeiten beim Wasserlassen und Blutungen.

 

Es sei daran erinnert

Der Peniskrebs, insbesondere im Anfangsstadium der Erkrankung, kann Metastasen zu den nahe liegenden Lymphknoten, z. B. in den Leistenbeugen. Andere Metastasen treten sporadisch auf.

 

Diagnose von Peniskarzinom

Die Diagnose beginnt in der Regel mit einer körperlichen Untersuchung des Penis und der Lymphknoten. Der nächste Schritt ist die Entnahme einer Probe des Tumors und eine histopathologische Untersuchung. Ebenfalls wird auch eine Biopsie der Lymphknoten durchgeführt. Die begleitenden Untersuchungen sind die Abdomen- und Lymphknoten-Ultraschalluntersuchung sowie Röntgen-Thorax, um festzustellen, ob es keine Fernmetastasen gibt.

Therapie und Prognose

Ist die Krankheit in einem frühen Stadium, ist der grundlegende Vorgang, die Veränderung und die inguinalen Lymphknoten, in denen sich auch die Krebszellen befinden können, zu entfernen. Im fortgeschrittenen Stadium wird die radikale Lösung verwendet: eine Penektomie, also eine Amputation des Penis. Hier muss man anmerken, dass die moderne Medizin eine Rekonstruktion dieses Organs ermöglicht. Nach der Behandlung sind systematische Kontrollbesuche notwendig. Wird die Krankheit nicht behandelt, sterben die meisten Männer innerhalb von 2 Jahren nach der Diagnose.

 

Am wichtigsten ist die Prävention

Um kanzeröse Veränderungen zu verhindern, ist die Körperpflege im Intimbereich am wichtigsten. Sie ist viel leichter nach der Beschneidung, weshalb in den Gruppen, wo sie verwendet wird, die Morbidität für diese Art Krebs niedriger ist.
Ein weiteres Verfahren zur Prävention ist die Impfung gegen HPV-Typen 16 und 18. Dies ist das onkogenste menschliche Papillomavirus, der Peniskarzinom verursacht. Achten Sie auch darauf, die Anzahl der Sexualpartner zu beschränken und Kondome zu verwenden.