Impfstoff HPV

Neue klinische Versuche haben eindeutig bestätigt, dass ein Impfstoff gegen HPV, wie menschliche Papillomavirus genannt wird, die Frauen vor dem Auftreten neoplastischer Läsionen im Gebärmutterhals schützt. Dieses Virus verursacht, neben dem Zervixkarzinom, auch oft Tumore von Vulva und Vagina. Es scheint, dass dieser Impfstoff, rechtzeitig verabreicht, in 100% effektiv ist.

Die HPV-Impfungen schützen wirklich vor den am meisten onkogenen Typen des Virus, also vor HPV 16 und 18. Diese Mutation ist für über 70% der Fälle von Zervixkarzinom weltweit verantwortlich. Im Bereich der Gesundheitsförderung hat die Europäische Kommission entschieden, dass es ratsam ist, dass Mädchen im Alter von 9-15 Jahren und junge Frauen geimpft werden. Die Impfung soll nicht nur den genannten Tumor, sondern auch anderen Krankheiten verhindern, einschließlich neoplastischer Veränderungen im Bereich der Vulva oder des Auftretens von Genitalwarzen. Und gerade der Versuch, vor Genitalwarzen zu schützen, führt dazu, dass man diesen Impfstoff auch Jungen verabreicht.

Die Ergebnisse von Untersuchungen zeigen, dass der Impfstoff zu 100% wirksam ist, wie oben erwähnt, und dass er Frauen mit einem Typ von Virus vor der Infektion mit anderen Varianten dieses Virus schützt. Leider verändert das nicht den Verlauf der bereits erworbenen Infektion und daher kann er nicht verwendet werden zur Behandlung von Genitalwarzen oder des Gebärmutterhalskrebses.